Die Baufinanzierung im gehobenen Alter gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bereits Menschen ab etwa 50 Jahren stehen häufig vor der Frage, ob sie von Banken überhaupt noch eine Immobilienfinanzierung erhalten. Dieser Artikel hält gute Neuigkeiten für all jene bereit, die sich trotz ihres Alters noch ihren Wohntraum erfüllen möchten. Denn auch im fortgeschrittenen Lebensalter bleibt bei vielen der Wunsch bestehen, sich den Traum von einer eigenen, barrierearmen oder pflegeleichten Immobilie zu erfüllen. Ob kleinerer Bungalow mit Garten, eine seniorengerechte Wohnung oder ein ruhigeres Zuhause. Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bleibt lebendig. Doch häufig stellen sich die Fragen: Wie die Banken zu einer Baufinanzierung im höheren Lebensalter stehen und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen?
Dieser Artikel zeigt, welche Optionen bestehen, wie Banken entscheiden, welche Anforderungen erfüllt werden müssen und wie Smart Immofinance als unabhängiger Finanzierungspartner Sie bei Ihrem Immobilienwunsch im späteren Lebensalter unterstützen kann.
Wie Banken zur Baufinanzierung im Alter stehen
Die Akzeptanz einer Baufinanzierung im fortgeschrittenen Lebensalter ist von Bank zu Bank unterschiedlich. Während manche Kreditinstitute strikte Altersgrenzen setzen, gibt es zahlreiche Banken, die auch Kunden einige Jahre vor oder sogar nach Renteneintritt finanzieren. Entscheidend ist weniger das Alter selbst, sondern ob das Einkommen, aktuell oder zukünftig, ausreicht, um die monatlichen Raten und Lebenshaltungskosten dauerhaft sicherzustellen.
Viele Banken bieten sogar Finanzierungen mit langen Laufzeiten, damit die monatliche Belastung angenehm niedrig bleibt. Damit zeigt sich: Eine Immobilienfinanzierung im Alter ist in vielen Fällen möglich und keineswegs die Ausnahme.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Baufinanzierung im Alter
Im Wesentlichen unterscheidet man zwei Gruppen:
- Antragsteller, die vor der Rente stehen
- Antragsteller, die bereits Rentenzahlungen erhalten
1. Erwerbstätige Immobilienkäufer ab etwa 55 Jahren
Wer noch berufstätig ist, jedoch das Rentenalter in Sichtweite hat, muss nachweisen, dass auch im Rentenbezug ausreichend Einkommen vorhanden sein wird. Banken prüfen dabei:
- Die prognostizierte gesetzliche Rente
- Betriebliche oder private Rentenversicherungen
- Wiederkehrende Einnahmen (z. B. Mieteinnahmen)
Anstelle der Deutschen Rentenversicherung werden Renteneinzahlungen und spätere Bezüge bei bestimmten Berufsgruppen von den berufsspezifischen Versorgungswerken, wie etwa der Ärzteversorgung, verwaltet – ähnlich wie bei der DRV.
Für die Berechnung nutzen viele Banken die Angaben aus der Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung, speziell den Abschnitt „Rentenanpassung“, der einen Rentenanstieg von 1,0 % einbezieht. Dieser Bruttowert dient häufig als Grundlage, obwohl später Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden.
2. Immobilienkäufer im Ruhestand
Wer bereits Altersrente bezieht, muss lediglich nachweisen, dass die tatsächlichen Rentenzahlungen ausreichend vorhanden sind. Die Baufinanzierung im höheren Lebensalter basiert dann auf:
- Gesetzlichen Renten
- Privaten und betrieblichen Zusatzrenten
- Regelmäßigen Einnahmen (z. B. aus Vermietung)
Solange die Summe dieser Einkünfte die Darlehensrate + Lebenshaltungskosten deckt, steht einer Baufinanzierung im Alter meist nichts im Weg.
Eigenkapital ist ein starker Vorteil für die Baufinanzierung im Alter
Eigenkapital ist, unabhängig vom Alter, ein wesentlicher Bestandteil jeder Immobilienfinanzierung. Banken erwarten in der Regel, dass zumindest die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln gedeckt werden, dazu zählen unter anderem Maklercourtage, Grunderwerbsteuer sowie Notar- und Grundbuchkosten. Eigenkapital erleichtert nicht nur die Finanzierung, sondern erhöht auch die Chancen auf bessere Konditionen.
Darüber hinaus kann ein höherer Eigenkapitalanteil die Zinsen senken und die Bewilligungschancen erhöhen. Ein wichtiger Punkt gerade bei der Immobilienfinanzierung im Alter, da Banken hier besonders auf Sicherheit achten.
Wie sich der Einsatz von Eigenmitteln auf die Finanzierung auswirkt und insbesondere den Darlehenszins beeinflusst, erläutern wir ausführlich in unserem Artikel „So senken Sie den Zins Ihrer Baufinanzierung“.
Ebenfalls empfehlen wir unseren Ratgeber „Wie viel Eigenkapital ist für die Immobilienfinanzierung erforderlich?“, der aufzeigt, welcher Eigenkapitaleinsatz für eine solide und für Banken überzeugende Finanzierung sinnvoll ist.
Baufinanzierung im Alter und Erbschaft. Was passiert, wenn das Darlehen nicht vollständig getilgt wird?
Viele ältere Kreditnehmer fragen sich, was geschieht, wenn das Immobiliendarlehen zu Lebzeiten nicht vollständig zurückgezahlt wird. Die Antwort: Die Baufinanzierung geht problemlos auf die Erben über. Bei der Weitergabe einer Immobilie an die Erben gehen sowohl die Eigentumsrechte als auch die noch bestehende Restschuld des Darlehens auf sie über. Das Immobiliendarlehen läuft dabei zu den bestehenden Konditionen weiter, sodass keine sofortige Rückzahlung erforderlich ist. Die Erben haben anschließend die Möglichkeit, die Immobilie selbst zu nutzen, zu vermieten oder zu verkaufen, je nachdem, welche Option für ihre persönliche Situation am sinnvollsten ist. So bleibt die Entscheidung flexibel, ohne dass finanzielle Nachteile entstehen.
Sofern jedoch mehr als nur eine Person für das laufende Darlehen haftet, tritt die gesamtschuldnerische Haftung in Kraft. In diesem Fall haftet die verbleibende Person (der verbleibende Vertragspartner) allein für die Restschuld. Die Erben hätten dabei in der Regel keine Pflichten gegenüber der Bank.
Wichtig: Der Wert der Immobilie übersteigt in den meisten Fällen die Restschuld. Ein Erbe muss also nicht grundsätzlich wegen eines laufenden Immobilienkredits ausgeschlagen werden.
Ein frühzeitiges Gespräch mit den Erben ist dennoch ratsam, um Klarheit zu schaffen und Unsicherheiten zu vermeiden.
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Viele Interessenten sind unsicher, ob ihr Einkommen oder ihre Rente für den Kauf einer bestimmten Immobilie ausreicht. Genau hier setzt Smart Immofinance an: In einem kostenlosen und unverbindlichen Beratungsgespräch wird geprüft, welche Banken eine Baufinanzierung anbieten, ob die individuelle Rentensituation genügt, welche Darlehenshöhe realistisch ist und wie sich die Raten optimal gestalten lassen. So erhalten Interessenten schnell und unkompliziert klare Orientierung über ihre Möglichkeiten.
Fazit: Baufinanzierung im Alter – realistisch, flexibel und oft einfacher als erwartet
Eine Baufinanzierung im höheren Alter ist heute keine Ausnahme mehr. Auch Käufer im fortgeschrittenen Lebensalter oder Rentner haben realistische und vielfältige Chancen auf eine solide Immobilienfinanzierung. Für eine Baufinanzierung kommt es meist auf drei Punkte an: ausreichende und planbare Einkünfte, damit die monatlichen Raten dauerhaft tragbar sind, transparente Rentenprognosen, die Banken eine verlässliche Einschätzung zur zukünftigen finanziellen Situation ermöglichen, sowie vorhandenes Eigenkapital, das sowohl die Finanzierungschancen erhöht als auch die Konditionen verbessert.
Mit der richtigen Strategie und einem erfahrenen Partner wie Smart Immofinance lässt sich der Traum vom altersgerechten Zuhause problemlos verwirklichen.
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